Die Rente ist gerahmt.
Dein Leben nicht.

Gesetzliche Rente, Betriebsrente und Altersvorsorgedepot laufen auf festen Schienen: Eintrittsalter, Auszahlungsform und Beitragshöhe stehen im Gesetz, nicht in deinem Plan. Sie sichern eine Grundversorgung. Alles darüber hinaus kommt aus dem Vermögen drumherum — und ob das reicht, ist keine Zahl. Es ist eine Wahrscheinlichkeit über tausend Marktverläufe.

Frage 1 von 5

Was liegt fest?

01 · Der Rahmen

Die Bausteine, die du nicht baust

Gesetzliche Rente, Betriebsrente und Altersvorsorgedepot setzen spät ein und liegen niedrig. Wann das Geld fließt, in welcher Form und wie viel du einzahlen darfst — alles steht im Gesetz, nicht in deinem Plan.

Frage 2 von 5

Was fehlt?

02 · Die Lücke

Zwei Lücken, nicht eine

Zeitlich: Vom Ausstieg bis zum Rentenbeginn trägst du alles allein. Wer mit 60 aufhört, sind das sieben Jahre.

Der Höhe nach: Auch danach deckt die Schiene nicht, was dein Leben kostet. Die Lücke hört nicht auf — sie wird nur kleiner.

Frage 3 von 5

Wer füllt das?

03 · Der Auffüller

Der einzige Teil, über den du entscheidest

Frei verfügbares Vermögen. Meist ein Depot — genauso eine vermietete Wohnung oder ein Verkaufserlös. Entscheidend ist nicht die Anlageform, sondern dass du Zeitpunkt und Höhe selbst bestimmst.

Frage 4 von 5

Reicht es?

04 · Die Wahrscheinlichkeit

Nicht wie viel — wie oft

Dieselbe Summe reicht bis 95 oder ist mit 78 leer, je nachdem wann die Krise kommt. Ein Einbruch zwei Jahre vor dem Ausstieg trifft anders als derselbe zwanzig Jahre vorher.

Deshalb rechnen wir nicht einen Verlauf, sondern tausend — und zeigen, in wie vielen der Plan aufgeht.

Frage 5 von 5

Und wenn das Leben dazwischenkommt?

05 · Gleichzeitig

Beides im selben Lauf

Elternzeit, Hauskauf, ein Crash kurz vor dem Ausstieg — alles im selben Lauf. Ein Sabbatical ist harmlos, wenn die Märkte laufen, und teuer, wenn sie es nicht tun. Getrennt gerechnet sieht man das nie.

Der Unterbau

Wie diese Wahrscheinlichkeit entsteht

Niemand kennt die Zukunft — und niemand sollte so tun, als gäbe es nur eine. Was unter der Zahl liegt, kannst du hier nachlesen.

Simulation

1.000 Zukünfte statt einer

Anstatt mit einer festen Rendite zu rechnen, simulieren wir deinen Plan 1.000-mal — jedes Mal mit einem anderen, plausiblen Marktverlauf. Aus diesen Durchläufen lesen wir ab, wie es im guten, im mittleren und im schlechten Fall um dein Vermögen steht.

Daraus entsteht die Ampel: Statt einer Scheingenauigkeit auf den Euro bekommst du eine ehrliche Wahrscheinlichkeit. Dieses Verfahren nennt sich Monte-Carlo-Simulation.

Beispielhaftes Perzentilband einer VermögenssimulationEin nach rechts breiter werdender Fächer: das wahrscheinliche Vermögensband zwischen einem optimistischen (P90) und einem pessimistischen (P10) Verlauf, mit der mittleren Linie (Median) und einigen einzelnen simulierten Pfaden.
Schematisch: Je weiter in der Zukunft, desto breiter der Fächer — die Unsicherheit wächst. Dein echtes Band hängt von deinen Eingaben ab.

Datenbasis

Echte Marktverläufe, keine glatte Kurve

Aus der Historie übernehmen wir nicht, wie hoch die Renditen ausfallen, sondern wie stark sie schwanken und wie sich die Anlageklassen zueinander bewegen — also Schwankungsbreite und das Zusammenspiel von Aktien und Anleihen. Die langfristige Höhe der Rendite gibst du selbst vor, als nominale Rendite vor Inflation; die Inflation ziehen wir davon ab.

Dafür ziehen wir zusammenhängende Zeitabschnitte statt einzelner Monate, damit typische Muster erhalten bleiben: Eine Krise dauert mehrere Monate, eine Erholung kommt nicht über Nacht — und wenn Aktien fallen, verhalten sich die anderen Klassen im selben Zeitraum so, wie sie es historisch taten. Beginnt eine Datenreihe später (etwa Bitcoin), ziehen wir für die früheren Abschnitte unabhängige Blöcke aus ihrer eigenen Historie.

Gleicher Zeitraum, wo die Daten reichen

  • Aktien
  • Anleihen
nacheinander aneinandergereiht→ langer Pfad
Schematisch: Für jedes Zeitfenster ziehen wir Aktien und Anleihen gemeinsam aus demselben historischen Abschnitt — so bleibt ihr Zusammenspiel erhalten. Die Fenster werden ohne Überlappung aneinandergereiht.

Vollbild

Steuern, Rente und Leben rechnen mit

Eine Rendite allein sagt wenig. Was am Ende auf deinem Konto landet, hängt an vielem mehr — und das rechnen wir jahresweise mit:

Einkommensteuer
§ 32a-Tarif, Soli & Kirchensteuer
Kapitalertragsteuer
inkl. jährlicher Vorabpauschale
Gesetzliche Rente
Entgeltpunkte, Ab- & Zuschläge
Sozialversicherung
Kranken-, Pflege-, Rentenkasse
Inflation
alles in heutiger Kaufkraft
Lebensereignisse
Sabbatical, Elternzeit, Erbe, Immobilie

Was vom Markt-Ertrag übrig bleibt

Schematisch: Vom Brutto-Ertrag des Marktes ziehen wir Jahr für Jahr Steuern, Sozialabgaben und die Geldentwertung ab. Was unten übrig bleibt, ist das, was dir real zum Leben bleibt.

Was die Zahl nicht ist

FreiAlter ist ein Simulations-Werkzeug, keine Anlage-, Steuer- oder Rentenberatung und keine Anlageempfehlung. Alle Ergebnisse sind Modell-Schätzungen auf Basis deiner Eingaben und vereinfachter Annahmen — keine Garantie und keine Vorhersage. Die Realität wird abweichen; der Sinn der Rechnung ist, die Bandbreite und die Hebel sichtbar zu machen, nicht eine exakte Zukunft zu versprechen.

Der schnellste Weg, das für den eigenen Fall zu sehen: Geburtsdatum, Einkommen, Vermögen — den Rest rechnet FreiAlter.

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