● FreiAlter · Rechner
Wie groß ist deine Rentenlücke wirklich?
Was vom Staat kommt, was du dir vorstellst — und was dazwischen fehlt. Beides in heutiger Kaufkraft, damit die Zahl bedeutet, wonach sie aussieht.
Deine Angaben
Deine Rentenlücke
pro Monat in heutiger Kaufkraft · die gesetzliche Rente deckt 69,2 % deines Wunsch-Nettos
Nominal im Jahr 2057 — bei 2,0 % Inflation wäre das eine Rente von 2.981 € gegen ein Ziel von 4.305 €, also 1.324 € Lücke. Beide Seiten wachsen mit derselben Inflation — real ändert sich dadurch nichts.
Und was schließt die Lücke?
Dieser Rechner zeigt nur die gesetzliche Rente. FreiAlter rechnet Depot, Immobilie und geförderte Verträge mit — über den ganzen Ruhestand, mit Steuern und Inflation. Kostenlos starten.
Kompletten Plan rechnenExakt wie unsere Engine
Dieselbe Rechnung wie im vollen Plan — Cent-genau gegengetestet.
Eine Währung, keine Illusion
Ziel und Rente beide in heutiger Kaufkraft. Nominal steht daneben.
Kostenlos, ohne Anmeldung
Kein Konto nötig. Deine Eingaben bleiben im Browser.
Warum andere Rechner eine größere Lücke zeigen
Viele Rentenlücken-Rechner zinsen dein Wunsch-Einkommen auf das Jahr deines Rentenbeginns hoch — aus 2.500 € heute werden bei 2 % Inflation und dreißig Jahren rund 4.500 €. Die gesetzliche Rente daneben lassen sie aber auf heutigem Stand stehen. Die Differenz aus beidem ist dann keine Versorgungslücke mehr, sondern zum großen Teil einfach dreißig Jahre Inflation, einseitig angerechnet.
Wir rechnen beide Seiten in derselben Währung. Das ergibt kleinere, aber ehrliche Zahlen — und es ist dieselbe Rechnung, die du nach der Anmeldung im vollen Plan wiederfindest.
Womit wir rechnen
- Wir nehmen an, dass du bis zum Rentenbeginn mit deinem heutigen Einkommen weiterarbeitest.
- Das vorgeschlagene Wunsch-Netto sind 80 % deines heutigen Nettos. Die 80 % sind eine verbreitete Faustregel — dein heutiges Netto darunter ist gerechnet, nach Jahresveranlagung und damit ein paar Euro neben der Lohnabrechnung.
- Der Rentenwert steigt in unserem Modell mit der Inflation — die gesetzliche Rente bleibt in heutiger Kaufkraft also konstant. Sinkt das Rentenniveau stärker als angenommen, fällt sie real niedriger aus.
- Deine bisher erworbenen Entgeltpunkte sind geschätzt. Der genaue Wert steht auf deiner Renteninformation.
- Gerechnet wird für eine ledige, gesetzlich krankenversicherte Person mit dem Steuer- und Sozialrecht 2026.
- Betriebsrenten, private und geförderte Verträge bleiben außen vor — sie schließen die Lücke, statt sie zu verkleinern.
Rund um die gesetzliche Rente
- Was ist die Rentenlücke?
- Die Differenz zwischen dem, was du im Ruhestand monatlich brauchst, und dem, was die gesetzliche Rente davon netto abdeckt. Alles andere — Depot, Betriebsrente, Immobilie, geförderte Verträge — muss diese Lücke schließen. Dieser Rechner zeigt bewusst nur die gesetzliche Seite, damit die Lücke die Größe hat, die sie wirklich hat.
- Wie wird meine gesetzliche Rente berechnet?
- Über Entgeltpunkte. Wer genau das Durchschnittsentgelt verdient, bekommt einen Punkt pro Jahr; wer doppelt so viel verdient, zwei — aber nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Am Ende werden alle Punkte mit dem aktuellen Rentenwert und dem Zugangsfaktor multipliziert. Der Zugangsfaktor zieht 3,6 % pro Jahr ab, wenn du früher in Rente gehst, und legt 6 % pro Jahr drauf, wenn du später gehst.
- Warum stehen die Zahlen in heutiger Kaufkraft?
- Weil Ziel und Rente sonst in verschiedenen Währungen stünden. Ein Wunsch-Einkommen von 2.500 € heute und eine Rente in den Euro deines Rentenjahres lassen sich nicht voneinander abziehen — das Ergebnis wäre keine Lücke, sondern eine Inflations-Illusion. Wir rechnen beides in heutigem Geld und zeigen die nominalen Beträge daneben als Einordnung.
- Woher kommt das vorgeschlagene Wunsch-Netto?
- Wir rechnen dein heutiges Netto aus deinem Brutto — mit denselben Beitragssätzen und demselben Steuertarif wie im vollen Plan, nicht mit einem Prozentsatz aus dem Daumen. Davon schlagen wir 80 % als Ruhestandsbedarf vor: Pendeln, Berufskleidung und die eigene Altersvorsorge fallen weg, dafür kommen Zeit und oft Gesundheitskosten dazu. Die 80 % sind eine Faustregel und kein Naturgesetz — überschreib sie, wenn du anders planst.
- Wie genau ist die Schätzung meiner bisherigen Entgeltpunkte?
- Sie ist eine Schätzung, und zwar die einzige in diesem Rechner: Aus deinem Alter, dem Berufseinstieg und dem heutigen Brutto rechnen wir hoch, was du bis heute gesammelt haben dürftest. Wer Teilzeit gearbeitet hat, studiert hat, arbeitslos war oder deutlich mehr oder weniger verdient hat als heute, weicht davon ab. Der genaue Wert steht auf deiner jährlichen Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung — trag ihn im vollen Plan ein.
- Was ist mit Betriebsrente, Riester oder Depot?
- Die bleiben hier bewusst außen vor. Dieser Rechner beantwortet eine Frage: Wie groß ist der Teil, den der Staat nicht abdeckt? Was du bereits dagegen aufgebaut hast, gehört in eine vollständige Planung — dort wird aus der Lücke eine Aussage darüber, ob dein Geld reicht.
- Rechnet dieser Rechner wirklich genau?
- Die Kette von den Entgeltpunkten bis zur Netto-Rente nutzt exakt dieselbe Berechnung wie die FreiAlter-Engine für den kompletten Ruhestandsplan — automatisch gegen die Engine getestet, damit beide auf den Cent übereinstimmen. Gerechnet wird mit dem Steuer- und Sozialrecht 2026; der Besteuerungsanteil richtet sich nach deinem Rentenbeginn.
Die Lücke zu kennen ist der Anfang. Sie zu schließen der Plan.
FreiAlter rechnet deinen kompletten Ruhestand durch — Depot, Immobilie und geförderte Verträge gegen Inflation und Steuern über Jahrzehnte. Die Ampel zeigt dir, ob es reicht.