Steine, die mitrechnen.

Eine Immobilie ist kein Posten, sondern fünf: Tilgung, Wohnkosten, Miete, Abschreibung und irgendwann ein Verkauf. FreiAlter führt alle fünf jahresgenau durch dieselbe Steuerrechnung.

Der Hauptschirm

Jedes Objekt mit Nutzung, Wert und Restschuld

Der Immobilien-Tab von FreiAlter: eine Tabellenzeile je Objekt mit Nutzungsart, Marktwert und Restschuld — eine vermietete Eigentumswohnung mit 325.000 Euro Marktwert, 185.000 Euro Restschuld und 1.050 Euro Kaltmiete, darunter eine gemietete Wohnung mit 1.350 Euro Warmmiete und Strichen in den Vermögensspalten.
01 · Drei Arten zu wohnen

Gemietet, selbstgenutzt, vermietet

Die drei Fälle rechnen völlig verschieden, deshalb sind sie drei Kategorien und nicht eine mit Schalter. Zur Miete zählt nur die Warmmiete — kein Vermögen, keine Tilgung. Selbstgenutzt ist die Annuität ein echter Ausgabenposten. Vermietet kommt die Miete als Einnahme dazu und geht durch § 21.

02 · Die Finanzierung

Tilgungsplan statt Faustformel

Zins und Tilgung laufen monatsgenau auseinander: Am Anfang ist die Rate fast nur Zins, am Ende fast nur Tilgung. Weil die Annuität mit der Amortisation endet, sinken deine Wohnkosten nach dem Abbezahlen von allein — eine Faustformel, die dieselbe Rate bis zum Lebensende fortschreibt, rechnet dich systematisch arm.

03 · Nach der Zinsbindung

Die Anschlussfinanzierung erhält dein Abzahljahr

Läuft die Zinsbindung aus, finanziert die Engine automatisch an — und rechnet die Annuität so, dass die Restlaufzeit erhalten bleibt. Eine Refi ändert den Preis des Geldes, nicht das Tilgungsziel. Deckt die Rate den neuen Zins nicht mehr, erfindet die Engine keine Tilgung, sondern sagt es.

04 · Vermietung

Einkünfte nach § 21, nicht Miete minus Rate

Steuerpflichtig ist nicht die Miete, sondern Miete minus Schuldzinsen, AfA und Instandhaltung — und dieses Ergebnis landet im selben Tarif wie dein Lohn. Die AfA endet nach ihrer Nutzungsdauer, damit die Summe den Gebäudewert nie übersteigt. Ein Verlust darf gegengerechnet werden.

05 · Der Ausstieg

Verkaufen ist ein Ereignis mit Steuerfolge

Ein Verkauf lässt sich am vermieteten Objekt terminieren und läuft dann durch § 23: Zehnjahresfrist, Hinzurechnung der bereits genutzten AfA, Freigrenze auf der Jahressumme. Innerhalb der Frist ist der Gewinn voll progressiv steuerpflichtig, danach steuerfrei — der Unterschied ist oft fünfstellig.

Der aufgeklappte Detailblock einer Immobilie in FreiAlter: über der Zeile stehen Nutzung „Vermietet“, 325.000 Euro Marktwert, 185.000 Euro Restschuld, 1.150 Euro Annuität und 1.050 Euro Kaltmiete, darunter Wertentwicklung 2 Prozent, Kaufpreis 290.000 Euro, Gebäudeanteil 80 Prozent, Instandhaltung 2.400 Euro im Jahr, Sollzins 3,80 Prozent, Zinsbindung bis 2034, Anschlusszins 4,20 Prozent, AfA-Satz 2,00 Prozent linear und Anschaffungsjahr 2019 — mit dem Hinweis, dass das Darlehen bei dieser Rate etwa 2044 abbezahlt ist.

Der Immobilien-Tab

Ein Objekt, alle Achsen

Marktwert, Restschuld, Annuität, Kaltmiete und Nutzungsart stehen in einer Zeile. Kaufpreis, Gebäudeanteil, AfA-Satz, Instandhaltung und das Ende der Zinsbindung liegen im Detail-Ausklapp je Objekt.

Der Dialog „Immobilienverkauf“ über dem Lebensereignisse-Tab von FreiAlter: Objekt „Eigentumswohnung (vermietet)“, Alter beim Verkauf 50, erwarteter Verkaufspreis 325.000 Euro in heutigen Euro, Verkaufsnebenkosten 3,5 Prozent und der Erlös ins Depot — darunter der Hinweis, dass die Haltedauer dann 17 Jahre beträgt und der Gewinn nach § 23 EStG steuerfrei ist.

Der Verkauf

Ein Ereignis mit Steuerfolge

Objekt wählen, Alter setzen, Verkaufspreis und Nebenkosten prüfen — und entscheiden, ob der Erlös ins Depot oder in den Haushalt geht. Fehlen Kaufpreis oder Anschaffungsjahr, weist der Plan den Verkauf zurück, statt den § 23-Gewinn zu erfinden.

Der Immobilien-Rechenweg von FreiAlter mit dem Chart „Was davon dir gehört“: über den Lebensjahren stapeln sich grau schraffierte Restschuld und farbiges Eigenkapital zum Marktwert — aus 325.000 Euro Wert und 185.000 Euro Restschuld heute wächst der eigene Anteil auf über 800.000 Euro, mit Markern bei Ruhestand 61 und gesetzlicher Rente 67.

Der Immobilien-Rechenweg

Was davon dir gehört

Jahr für Jahr getrennt: die schraffierte Fläche ist die Restschuld, die farbige dein Eigenkapital, zusammen der Marktwert. Mit jeder Tilgung wandert ein Stück von grau nach farbig — das ist der Unterschied zwischen einer Immobilie besitzen und sie bezahlt haben.

Die Immobilien-Tabelle von FreiAlter, eine Spalte je Lebensjahr und jede Zeile benannt: unter „Substanz“ 331.500 Euro Marktwert minus 178.111 Euro Restschuld zu 153.389 Euro Eigenkapital, unter „Finanzierung“ 6.889 Euro Tilgung und 6.911 Euro Zins bei 3,8 Prozent zu einer konstanten Annuität von 13.800 Euro, unter „Vermietung & Steuer (§ 21 EStG)“ 12.600 Euro Mieteinnahmen minus Instandhaltung, Schuldzinsen und AfA zu Einkünften von minus 1.351 Euro, die drei Jahre später ins Plus drehen.

Jahr für Jahr

Miete ist noch kein Ertrag

Drei Rechnungen nebeneinander: die Substanz aus Marktwert minus Restschuld, die Finanzierung mit konstanter Annuität aus fallendem Zins und wachsender Tilgung, und § 21 — Miete minus Instandhaltung, Schuldzinsen und AfA. Dieses Ergebnis ist anfangs negativ und kippt erst ins Plus, wenn der Zinsanteil klein genug geworden ist.

Was an einer Immobilie mitgerechnet wird

Drei Wohn-Kategorien
gemietet, selbstgenutzt und vermietet — jede mit eigener Rechnung
Tilgungsplan
monatlich-exakt, Zins und Tilgung getrennt
Anschlussfinanzierung
automatisch am Ende der Zinsbindung, die Restlaufzeit bleibt erhalten
Degenerierter Fall
deckt die Rate den Zins nicht, wird das benannt statt eine Tilgung erfunden
Vermietung (§ 21)
Miete minus Schuldzinsen, AfA und Instandhaltung, im selben Tarif wie der Lohn
AfA mit Nutzungsdauer
endet nach 1/AfA-Satz Jahren — die Gesamt-AfA übersteigt den Gebäudewert nie
Instandhaltung
echter Ausgabenposten und Steuerabzug zugleich, ohne Doppelzählung
Eigennutzung
Annuität plus Betriebskosten als Wohnkosten; sie laufen mit der Tilgung aus
Sondertilgung
als Lebensereignis planbar, gedeckelt auf die Restschuld
Verkauf (§ 23)
Zehnjahresfrist, AfA-Recapture und Freigrenze auf der Jahressumme
Verkaufserlös
tilgt zuerst die Restschuld; was bleibt, geht ins Depot statt in den Konsum
Wertentwicklung
nominal angesetzt — der Eingabe-Hinweis sagt das ausdrücklich
Weitere Bereiche

Was FreiAlter außerdem mitrechnet

Cockpit & Prognose

Eine Ampel aus 1.000 Verläufen — und die ganze Bandbreite dahinter.

Lebensereignisse & Stresstests

Sabbatical, Elternzeit, Crash — vorher und nachher übereinandergelegt.

Optimizer

Du nennst die Wahrscheinlichkeit, die Engine sucht den Wert.

Zu zweit planen

Zwei Gehälter, zwei Renten, zwei Ausstiege — ein Plan mit Ehegattensplitting.

Krisen-RückblickPRO

Dein Plan durch sechs echte Marktkrisen, einmal mit und einmal ohne.

Steuern & Sozialabgaben

Der echte Bescheid — Jahr für Jahr neu gerechnet.

Kredite

Autokredit und Ratenkredit — die Rate endet, wenn der Kredit getilgt ist.

Gesetzliche & private Vorsorge

Gesetzliche Rente, Betriebsrente und Altersvorsorgedepot in einer Rechnung.

Portfolio & Märkte

1.000 Pfade aus echten Marktdaten, die Korrelation bleibt erhalten.

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